Ansbach
Als kreisfreie Stadt stellt Ansbach, das noch bis in das 18. Jahrhundert hinein als „Onolzbach“ bezeichnet wurde, den Sitz der Regierung von Mittelfranken dar. Aufgrund eines durch den Markgraf Wilhelm Friedrich im Jahr 1709 erlassenen Privilegs, wurde in der Fayence-Manufaktur Ansbach ab dem Jahr 1710 produziert. Bis zum Jahr 1725 wurde das Geschirr dort vorzugsweise mit dem blauweißen Dekor aus Rouen versehen, wobei die Farbpalette später um Mangan, Grün und Gelb erweitert wurde. Aufgrund der Tatsache, dass es J. G. Ch. Popp gelang das chinesische Dekor der Grünen Familie perfekt zu kopieren, erlangte Ansbach große Berühmtheit. Die Manufaktur stellte im Jahr 1839 ihre Arbeit ein. Um das berühmteste Findelkind der Stadt Ansbach, Kaspar Hauser, ranken sich noch heute viele Mythen und es konnte bis jetzt nicht geklärt werden, ob er tatsächlich ein badischer Erbprinz war.

Fotos aus Ansbach und dem Umland
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