Eisenhüttenstadt

Eisenhüttenstadt, unmittelbar an der
polnischen Grenze gelegen, ist vor allem wegen seiner
städtbaulichen Geschichte als
reine Planstadt der DDR interessant. Wer als Tourist hierher kommt, interessiert sich für die
sozialistische Architektur und schaut sich das Flächendenkmal Wohnstadt des
Hüttenwerks (das größte Flächendenkmal in Deutschland), das
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, das Kulturzentrum sowie das Technische Denkmal Zwillingsschachtschleuse an.
Die Kleinstadt an der Oder wurde 1961 aus
Fürstenberg und
Stalinstadt gebildet.
1953 war die zum
Eisenhüttenkombinat gehörige Wohnstadt aus dem Kreis Fürstenberg herausgelöst und Stalinstadt genannt worden. Den Namen Eisenhüttenstadt erhielt der Ort dann im Rahmen der Entstalinisierung.
Seit der Wiedervereinigung versucht man mit einem
Stadtumbauprogramm, das Wohnungsabriss und -sanierung beinhaltet, dem Einwohnerschwund zu begegnen.

Fotos aus Eisenhüttenstadt und dem Umland
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